China – Station 1, Beijing

Die letzten zwei Wochen haben mein Mann und ich in China verbracht. Mit einem recht straffen Programm haben wir uns Beijing, Chengdu, Juizhaigou, Shanghai und Souzhou angesehen.

Begonnen hat es mit dem berĂŒchtigtem Jetlag, der uns in Beijing erwartet hat. Aber Lensi, immer auf der Suche nach Essen, ist natĂŒrlich gleich mal nach der Ankunft im Hotel in der Altstadt spazieren gegangen.

Das erste, was uns in Beijing aufgefallen ist, war, dass die Stadt sehr grĂŒn ist. Keine Menschenmassen, wie wir erwartet haben, vor allem nicht am Nachmittag, kurz nach dem Regen. Der Regen hat uns außerdem tolle Luft gebracht. Überhaupt haben wir an unseren Tagen in Beijing keinen Smog gehabt.

Unser Hotel, Courtyard 5, im Zentrum der Altstadt ist ein alter HÀuserkomplex mit einigen Innenhöfen.  Sehr malerisch, nur ab und an hat es in manchen Winkeln eigenartig gerochen. Das Zimmer war wundervoll und der Service auch sehr angenehm.

Nachdem wir ein paar Stunden Schlaf nachgeholt haben, sind wir im internen Restaurant essen gewesen. Ein Muster, das uns noch oft begegnen sollte, war die große Bierflasche mit dem kleinen Glas. Wobei wir durchaus noch kleinere GlĂ€ser gesehen haben.

Am Abend war auf den Straßen schon deutlich mehr los. Aber immer noch gut ĂŒberblickbar. Das Straßenessen selbst hat mir weniger zugesagt, meistens gab es Kutteln, von denen ich schon gehört hatte, dass sie nicht so sauber geputzt sind, wie man aus unserer KĂŒche erwartet. Daher hab ich das Kosten unterlassen.

Am nĂ€chsten Morgen ging es zum Sommerpalast, zusammen mit einem Guide. Hier nur ein kleiner Ausschnitt der Verkehrssituation in Beijing. In dieser Stadt gilt anscheinend die Regel, wer grĂ¶ĂŸer ist, hat recht. Als FußgĂ€nger heißt dies, warten bis ein Loch im Verkehrsfluss ist und sehr schnell laufen!

Außerdem ist auffallend, wie viele elektrische Roller und MotorrĂ€der es gibt. Vor kurzem sind fast alle einspurigen Fahrzeuge auf elektrische Antriebe umgestellt worden um die Umweltsituation zu verbessern.

Wirklich gewaltige HochhÀuser haben wir in Beijing nicht gesehen.  Eher solche Bauten und die immer wieder wiederholten Plattenbauten mit Wohnungen.

Der Sommerpalast ist gut besucht gewesen, aber durch die große FlĂ€che hat es sich verlaufen. Ideal zum Spazierengehen. Nur hat unser Guide als zweites Hauptfach Geschichte belegt gehabt und daher haben wir die Zeit mit den verschiedenen Dynastien von China verbracht.

Ein Boot aus Stein, muss man erst mal haben! Mein Mann weiß noch, was es damit auf sich hat, bei mir hat zu dem Zeitpunkt schon das Gehirn aufgegeben, aber es war wohl irgendwas mit der Drachenlady.

Hier sind wir auch recht herausgestochen. Vor allem ich bin öfters sehr kritisch betrachtet worden. Im Nachhinein gebe ich die Schuld meinen FlipFlops und meiner Kappe, die genauso aussieht wie die Kappen, die das dortige MilitÀr trÀgt.

Aber es lohnt sich auf jeden Fall, den Sommerpalast anzusehen. Wir haben nur leider nicht so viel Zeit gehabt, nachdem wir noch zur chinesischen Mauer weiter fuhren.

Am Weg zur Mauer haben wir auch erfahren, dass Beijing sehr langgestreckt ist. Von einem Ende der Stadt zum anderen, kann man schon mal 3 Stunden fahren. Dieser Abschnitt der Mauer ist noch in Beijing und wir haben ca 2,5 Stunden gebraucht, bis wir dort waren. Gefahren sind wir in einem BMW der Luxusklasse, unser Guide war ganz ĂŒberrascht, dass wir nicht solche Autos fahren. Sie sind hier alle anscheinend sehr begeistert von deutschen Automarken.

Hinauf auf die Mauer ging es mit einem Sessellift, hinunter auf einer Sommerrodelbahn.

Neben FlipFlops, sollte man in China auch nicht barfuß gehen. Auch nicht auf der chinesischen Mauer, auch wenn die Steine unglaublich angenehm sind! Im Nachhinein wundere ich mich, wie viele Leute ich an diesem Tag wohl beleidigt habe…

Am Fuße der Rodelbahn gibts dann gleich einen Subway mit Ciant Burger. Interessanter Kontrast :D.

Am nĂ€chsten Tag sind wir dann gleich weiter nach Chengdu gefahren, wo ich allerdings mit einem weiteren Beitrag anschließe.

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