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Ich hab ein schlechtes Gewissen ….

…aber (ich weiß, alles was vor dem „aber“ im Satz kommt, zählt nicht), ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch. Ich bin nämlich seit November wieder auf Arbeitssuche und dabei vielleich ein bisschen(!) unrunder, als andere.

Das schlechte Gewissen habe ich, weil ich schon ewig Bilder habe und nichts gepostet habe.

Mein bester Schiegervater von allen hat mir aus Holz vom besten Schwiegeropa von allen die Teile für eine Tortilla Presse zugeschnitten (vielen Dank nochmals an beide!). Und ich hab dann die Tortillapresse gebastelt, nach dieser Anleitung. Ein paar Sachen sind ein bisschen anders, so siehts im Endeffekt aus:

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Aufgeklappt legt man zwischen zwei Plastikfolien ein Maisteigkügelchen (oder einen gscheiden Brocken für die größeren)

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Drück anständig zu und kann anschließend einen Tortilla in einer Pfanne ohne Anti-Haft Beschichtung und ohne Fett rausbacken. Und das funktzt.

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Ich hab eine schmiedeiserne, empfohlen wird eine gusseiserne.

Und dann wird nach Herzenslust befüllt, wie zB bei mir in der Früh mit Käse und ganz viel Tomaten, Zwiebel und Koriander

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Gebrochen sind sie, weil sie vom Vortag und deshalb etwas trocken waren 😉

Empfehlenswert, Mais hat was und die ganze Geschichte ist mit im Internet bestelltem Masa Harina deutliche billiger als die gekauften Weizentortillas.

Find a feeling that feels okay

Find another to blow it away
Who are you and who am I
Please don’t ask me, I’ll break down and cry

The Coral – Calendars and Clocks

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Es weihnachtet wohl bald, bei uns war auf jeden Fall der Nikolaus auf Besuch

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Und weil’s doch kühl war, gab’s was deftiges zu Essen: Topfennudeln mit gebratenem Speck

Und dann ist auch noch eine Bestellung eingetrudelt, welche mir beim nächsten Tacoabend ein wenig helfen sollte 🙂

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Wobei ich noch hoffe, dass es das richtige Maismehl ist (was in Wirklichkeit kein wirkliches Maismehl ist, sonder zermahlene Tortillas)

Weihnachten kommt…

…für uns?

Für viele auch nicht. Zum Beispiel für Flüchtlinge welche aus dem jetzigen IS Gebiet oder besser gesagt ihrem früherem Heimatland fliehen. Nur als Beispiel, es gibt sicher auch genug Menschen die z.B. aus China kommen, wo sie nie registriert geboren wurden oder aus Südamerika, wo man nicht verstehen kann, warum Rausch/Suchtmittel bei uns so beliebt sind und viele mehr.

Wer mich besser kennt, weiß, dass ich ein starker Befürworter von Frau Bock bin und Ihrer Unterstützung von Asyl-Anwerbern. Quasi mein Tipp fürs überschüssige Weihnachtsgeld. Oder so wie ich’s mache. Wenn ich mir Sachen kaufen möchte wie meine Kamera, bei der ich mir denke, die brauch ich nicht, aber nett wär es halt schon. Dann ordne ich es als absolut-Luxusgut (Computerspiel-verdorben) ein und spende die gleiche Summe an Frau Bock.

Was ich oft in letzter Zeit gehört habe:

Warum kommen nur die jungen Männer, wir nehmen doch gerne Flüchtlinge auf, aber dann sollen sie doch Frauen und Kinder schicken.
Klingt natürlich einleuchtend,  auch einleuchtend klingt, wie es mir erklärt wurde, warum vor allem junge Männder den Weg zu uns schaffen: Die Überfahrt über das Mittelmeer ist ja bekanntlich nicht unbedingt außerhalb der Illegalität organisiert, von dem her auch sehr kostspielig und auch sehr schwierig. Wenn man wie ich öfters auf Sizilien zu Besuch ist, kennt man die kleinen Boote und ihre Insaßen. Für eine Familie in  Nordafrika heißt dies ein großes Risiko einzugehen, viel Geld zu investieren und möglichst auch einen kräftigen Partizipianten, welcher, im Idealfall, die Familie nachholen kann. Voila: junge kräftige Männer. Zugegeben, ich bin nicht einer Meinung mit dem Männer- bzw. Frauen-Bild in der momentanen arabischen Gesellschaft aber es ist schon nachvollziehbar. Und ich persönlich wäre auch für Flüchtlingslager in Syrien etc. und gesicherte Überfahrten zu uns und nicht erst in Italien etc. um den Schlepperwesen entgegenzuwirken. Aber ich befürchte, dass dies nicht einmal Zukunftsmusik ist. Leider

 
Ute Bock ist allerdings jetzt schon für die Menschen da und meiner Meinung nach sehr unterstützenswert!

 

Blazer – es geht um Ärmel

So meine Lieben. Ich bin zu doof zum Ärmeleinsetzen. Ich kräusle ein, ich bemühe mich redlich mit Stecknadeln, gebe mir Mühe beim Nähen und raus kommen Fältchen, wo die Ärmelkugel angesetzt ist.N023

Hier  sieht man, wie sich die Ärmelkugel in Falten legt

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Auch auf der Rückenansicht sind einige Fältchen zu erkennen. Allerdings sieht man auch sehr gut, wie der Ärmel eingesetzt werden sollte, denn eigentlich gehört ja gerade dieses Plus an Weite, damit man eine erhöhte Armkugel einbügeln kann. Nur leider hat sich bei diesem Stoff rein gar nichts verbügeln lassen.

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So sieht der Blazer übrigens momentan aus. Rechts der versuchte (missglückte) eingesetzte Ärmel und die aufgesetzten Taschen sind auch schon dabei. Denn wenn schon sinnlose Taschen, dann wohl die einfachsten.

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Genäht sieht der Ärmel dann so aus. Man erkennt sehr gut oben wo die Falte zwar noch besteht, aber nicht eingenäht ist und unten, wo die Falte eingenäht ist. Es sind dann doch 4-5 Falten pro Seite von mir eingenäht worden, also wirklich übel. Und nachdem ich mir doch recht viel Arbeit bei diesem Blazer antue, sollte das nicht sein.

Deswegen versuche ich einen anderen Weg. Die Weite lässt sich nicht einbügeln, weil es sich beim Stoff nicht um einen Wollstoff handelt, welchen man mit heißen Wasserdampf teilweise formen kann. Deshalb versuche ich jetzt die Ärmelkugel zu reduzieren, indem ich bei der Schulter zu den Seiten verlaufend einen Zentimeter weg nehme.

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Sollte vom Maß her drinnen sein. Ich kräusle das ganze wieder ein und nähe mit viel Stecknadelhilfe und das Ergebnis sieht so aus:

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Sieht doch gleich viel besser aus :D. Nur die geformte Ärmelkugel ist auf alle Fälle weg, nimmt dem Blazer natürlich auch etwas. Deshalb muss ich mir das ganze morgen nochmals ansehen und vielleicht noch etwas anders oder zumindest bügeln probieren.

 

Soweit für heute :). Bruder und Schwägerin in Spe waren zum Essen da, es gab wieder Tacos, leider noch immer nicht mit selbst gemachten Mais-Tortillas. Dafür heute mal mit Cola-Fleisch. Sehr empfehlenswert, weil sehr lecker. Außerdem bleibt massig Schmalz übrig, wenn man, wie ich, Schweineschulter dafür verwendet,  was so einer Fettdrossel wie mir sehr recht kommt 😉

Tortillas – und keine Zeit

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Erstellt mit Hilfe eines Craftsy Kurses. Übrigens kann ich Craftsy sehr weiterempfehlen :). Und diese Tacos hier waren hothothot und sehr Steakig, also mehr als nur ein bisschen nach meinem Geschmack ;). Mein Brüderchen möchte nächstes Mal mitessen, mal gucken, ob ich bis dahin Maismehl für eigene Tortillas bekomme.

Ich hab die letzten Tage auch Sachen genäht aber leider nie die Zeit gefunden, die Bilder zu bearbeiten. Und auch jetzt muss ich gleich weiter. Aber heute Abends oder morgen sollte es sich dann ausgehen 🙂

Hail to the Vienna

Gestern und heute waren wir zwei Schnutzenmuzen bei unsren Lieben in Wien. Und haben dort nicht nur einen sehr netten Pubabend verbracht, sondern auch die Kleingeldprinzessin wieder mal gesehen (das letzte mal ist, denk ich, bald 10 Jahre her).

Als Pub war, wie schon so oft, das Johnnys am Zug

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Da werde ich schon sehr sentimental und hoffe darauf, dass mein nächster Job mich nach Wien bringt.  Mit dabei waren neben Philipp noch Ray, Sabsi und Thomas.

Bei der Kleingeldprinzessin haben wir danach im Wiener Stadtsaal entdeckt, was Rudi in seiner Freizeit macht

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Macht er allerdings sehr gut, vor allem das mit der Schreibmaschine!

Und sonst wars nett, irgendwie ist meiner Meinung nach die Prinzessin selbst nur manchmal ein bisschen zu sehr von der Musik verschluckt worden.

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Und ich glaub, in echt, waren da nur Bobos (das Wort haben mir Julia und Verena gelernt und ich bin sicher dass es mit einem kleinen Schweizer in direkter Verbindung steht) und wir.

Und damit dieser Blogpost nicht ganz an allem und jedem vorbeigeht, ein paar Bilder zu Ronjas Vorliebe für Stoff. Leider in mieser Handy Qualität:

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Nur mal gucken, ob alles arrangiert ist

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Schaut gut aus, hetz mal schlaforn

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Und diese Decke? Ist die wirklich zum auf einen drauf legen, so eine Eigenheit!

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Lieber wieder zurück zu meiner Decke.

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Diese Decke ist für die Ramsau? Ich glaube nicht!

Wie ändere ich einen Schnitt auf eine andere Größe und Muzzzzziiiiii

So meine Lieben, nur ganz kurz und dafür mit vielen Bilder.

Vorgestern habe ich ja an dem Bademantel gearbeitet. An sich kein schwerer Schnitt, aber ich hab dennoch eine Zeit dafür gebraucht. Ich habe nämlich den Schnitt, der für 12-36 Monate alte Kinder ist, erweitert auf 4 bzw 6 Jahre alte Kinder.

Eine kurze Zusammenfassung:

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Zuerst werden zwei vorhandene Schnittgrößen aus dem Schnittbogen gepaust. Diese Arbeit ist nicht unbedingt die, die ich am liebsten habe. Vor allem nicht, wenn die Linien kaum zum voneinanderkennen sind. Ich nehm für sowas übrigens Malerabdeckfolie, die von Tesa ist gut (meiner Meinung nach) und stinkt nicht so sehr nach Plastik, wie es andre tun.

 

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Anschließend werden die Schnitteile ausgeschnitten und mit einander verglichen. Grün: kleinerer Teil für 12-24 Monate alte Kinder, Rot: größerer Teil für 24-36 Monate alte Kinder

 

 

 

 

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Hier sieht man die Maßtabelle des Buches und von mir hinzugefiezelt die Maße für Kinder mit 4 u 6 Jahren nach Konfektionsgrößen (sollte passen, nachdem die Maße des Buches auch mit Konfektionsgrößen des jeweiligen Alters übereinstimmen)

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Nun kommt der Teil, der kniffliger ist als das Abpausen und den ich dennoch lieber hab. Vielleicht weil einem nicht so oft Muze dazwischenhupfen: Ich messe die Differenzen der beiden abgepausten Schnittteile und rechne mir mit den Maßtabellen Quotienten aus. Diese multipliziere ich mit den Maßen von 4 und 6 Jährigen und füge sie an die Stelle, wo ich die Differenzen bei den gepausten Teilen gemessen habe. Wie man sieht, hab ich das bei den vier Hauptteilen gemacht, und nur an ein paar Stellen. Den Rest hab ich eher großzügig angeglichen, es ist ja doch nicht Kinds erstes trägerloses Ballkleid.

Das war dann Dienstag. Mittwoch waren wir unterwegs und heute hab ich gekocht

 

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Schweinemedaillons mit Pfefferrahmsauce (ganz und gar selbstgemacht und die ist gelungen!), Broccoli (zerkocht, ich schäm mich richtig) und Schupfnudeln (gekauft, C&C Pfeiffer, kann ich empfehlen)

Und dann hab ich nur noch geschwind bei meinen Blazerärmeln Briefecken gebastelt:

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Ich glaub es sind echte, aber bin mir nicht ganz sicher.

Und ich fürchte das wars jetzt auch mal bis frühestens Sonntag, denn die nächsten Tage sind auch schon verplant. Zum Beispiel mit den Lieblings-Sabs-Toms und der Kleingeldprinzessin

 

Uh, fast vergessen: Muuuuuzzzziiiisss:

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Blazer und Sonnenschein

Ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich in Kürze den Best-Basting bzw Heft-Preis der Muzination erhalten werde, nachdem ich einige Zeit mit Heften verbracht habe. Zum einen, damit ich endlich ein bissi mehr herzeigen kann, zum anderen, weil ich auch einfach die Passform überprüfen wollte.

Die ersten Ergebnisse sehen so aus:

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Hier sieht man, was ich schon letztes Mal gezeigt habe, die beiden vordersten Teile des Blazers sind am Revers pikiert. Dies ist deshalb so, weil ich als Verstärkung keine Klebeeinlage verwendet habe. Damit das Revers schön rollt, ist es also pikiert, dh. der Oberstoff ist mit kleinen Handstichen mit der Einlage verbunden. Die Einlage ist dann beim Abnäher und am Rand noch mit Hexenstichen angenäht. Diese werden dann beim eigentlichen Nähvorgang übernäht und damit ist die Einlage auch am Rand gut verbunden, ohne dass die Naht zu dick ist.

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Seitlich ist noch ein wenig Platz, aber das ist ok, momentan.

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Und hinten sieht’s auch gut aus. Der mit Heftstichen markierte Saum stimmt überein, dh die Messungen sollten stimmen.

 

Nach diesem großen Heft-Unterfangen gab’s erst mal Essen:

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Jammi Salat mit Spiegelei. Und Zitronensaft und Olivenöl, nachdem ich ja keinen Essig mag. Das Öl ist übrigens noch vom von uns besuchten Weingut auf Sizilien. Zusammen mit der Herbstsonne war’s richtig nett.

 

Danach hab ich bis auf die vorderen Nähte, alles mit meinem Juki Goldstück nachgenäht und vorne nochmals den Sitz kontrolliert. Hat gepasst, ist auch maschinengenäht worden und sieht dann im Endeffekt so aus:

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Hier sieht man nochmals die Einlagen gut (zum Vergrößern drauf klicken): vorne ist der Blazer mit Bauernleinen verstärkt, seitlich und hinten mit leichtem Baumwollstoff. Den unteren Rand hab ich mit Seidenorganza verstärkt. Den mit Hexenstich am oberen Rand festzunähen war mühsamst, nachdem sich der Nähfaden dauernd am Rande des Gewebes verfangt hat, nächstes Mal würd ich den Organza oben umbügeln.

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Und so sieht das ganze von hinten aus. Ich hab die Nähte aufgebügelt, weswegen alles recht hübsch aussieht, außer die beiden vordersten Teile :D.

Wenn irgendjemand spezifische Fragen hat, einfach in die Kommentare 😉

Impfen?

Das erste Mal auf die scheinbare Problematik des Impfens wurde ich durch einen Arbeitskollegen, welcher mir die sogenannte Dokumentation „Wir impfen nicht“ empfahl. Ich persönlich schätze mich als kritisch denkenden Menschen ein, auch bezüglich medizinischer Methoden und pharmazeutischer Vorgehensweisen. Da ich mich jedoch nie ernsthaft mit der Impf-Diskussion auseinandergesetzt hatte, beschloss ich, am Anfang anzufangen und lieh mir die sogenannte Dokumentation.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass mein Kollege ein technisches Doktorat abgeschlossen hat und von dem her recherchieren können sollte. Daher hat es mich mehr als erschreckt, dass er auf diesen Film hineingefallen ist. Er ist nicht nur auf polemischen, propagandawirksame Art aufgebaut, er basiert auch einfach auf vielen Lügen. Welche sehr einfach zu recherchieren sind. Besonders gefallen hat mir ein Detail am Rande, der Autor des Films vertrieb einige Zeit einen Raumspray gegen Impfschäden.

Als ich meinen Arbeitskollegen darauf angesprochen habe, hat er abgeblockt und nur noch gelächelt. Das ironische daran ist, dass er sich darüber aufgeregt hatte, dass die Schulmedizin nicht über ihre Tellerrand hinausschaut.

Weil ich diese Entwicklung und diese systematische Verbreitung von nicht nur Unwissen, sondern auch Lügen, sehr erschreckend finde, halte ich die Daumen, dass das Netzwerk Impfentscheid das heurige goldene Brett vor dem Kopf gewinnt, auch wenn die anderen Kandidaten sehr vielversprechend sind.

Eine der negativen (!) Auswirkungen des Impfens soll übrigens Homosexualität sein. Werden jetzt alle unsere Senioren, die sich gegen Grippe impfen lassen, homosexuell oder nur ein gewisser Prozentsatz? Wär auf jeden Fall interessant ^^

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