Suppe, Suppe, Suppe

Nachdem ich zu Weihnachten viel probiert hab, hab ich natürlich meinen Suppenplan auch in der Arbeit in die Tat umgesetzt. Hier in der mir liebsten Szechuaner Version, mit Åschbeehaisla Bohnen.

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Mein Tipp, keine Nudelsuppe am Schreibtisch essen, macht nur Dreck ^^.

Sonst hab ich auch mal eine Thaisuppe ausprobiert, einfach mit roter Currypaste, Kokosmilch, Limettensaft Koriander und Frühlingszwiebeln.

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Orangenhuhn sous vide

Nachdem ich letzte Woche arbeitstechnisch hauptsächlich vor dem PC verbracht habe, hatte ich abends meist nimmer die Muse, noch zu kochen. Allerdings durchaus eine Idee, was ich machen wollte. Nämlich Orangenhuhn mit Speck. Ich bin ja absolut kein Meister in Hendl kochen, wenns geht schnipsle ichs zam und mach ein Pfannengericht, weil die ganzen Teile mir viel zu oft zu trocken werden. Daher hab ich mich entschlossen, das Rezept in ein Sous Vide Rezept mit dieser Grundanleitung umzuwandeln.

Das heißt zuerst einmal Hendlteile auslösen, davon erspar ich euch Bilder. Die Brust mit Knochen und Haut salzen und pfeffern.

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Zusammen mit einer Orangenscheibe in einen Zippbeutel  verpacken und vakuumieren. (Geht gut, wenn man den Beutel vorsichtig in ein Wasserbad gibt und immer weiter versenkt, bis die meiste Luft heraußen ist und anschließend zuzippt.)

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Anschließend in einen Topf mit 66°C heißem Wasser geben. Ich habs 4 °C wärmer gewählt, weil ich den Topf nicht am Herd stehen lassen wollte und der Abkühlung entgegenwirken wollte.

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Anschließend hab ich den Topf in einen mit einem Handtuch ausgelegten Korb gestellt.

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Gut eingepackt.

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Und zwei Stunden ziehen gelassen. Wobei ich zweimal die Temperatur korrigiert hab, indem ich heißes Wasser zugegeben hab.

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Währenddessen hab ich den Speck angebraten und das Fett danach in der Pfanne gelassen.

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Auch Kartöffli hab ich inzwischen geröstet. Vorher allerdings gedünstet, damits ein wenig schneller geht.

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Danach die Brüste aus dem Beutel nehmen und die Knochen entfernen.

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Den gebildeten „Braten“saft in eine Pfanne geben und den Saft einer Orange, ein bissi Honig und ein Schlukerl Verjus hinzugeben. Verjus, weil die Orangen nicht wirklich genug Säure hatten. Nächstes mal nehm ich wohl Blutorangen. Aufköcheln und gut verrühren.

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Inzwischen die Hähnchenbrüste im übrig gebliebenen Fett vom Speck auf der Hautseite liegend herausbraten.

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Möglichst die ganze Haut anbraten, aber nicht mehr. Auch ein paar frische Orangenscheiben hab ich mit angebraten.

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Herausnehmen und die Pfanne mit der Orangensaftmischung ablöschen und ein wenig einkochen.

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Anschließend hat meine Kamera aufgegeben, weil der Akku leer war, deshalb ohne Bild: Die Hähnchenbrüste zurück in die Pfanne, Orangenscheiben dazu, Speck darauf und noch mal kurz unter den Backofengrill.

Schließlich auf einem Teller angerichtet, anbei ein Vogerlsalat. Und unser Tablet macht furchtbare Bilder ^^

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Hat gut geschmeckt, allerdings war mir das Hendl fast eine Spur zu trocken, dh ich werd nächstes Mal wohl eine Temperatur von ca 63 °C wählen.

Kochbücher zu verschenken

Kann man jemals zu viele Kochbücher haben? Ich glaube nicht, andere Menschen glauben schon, deshalb wird es mal wieder Zeit einige davon anzubringen 😀

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Wer etwas davon haben möchte, einfach ein Kommentar schreiben (bitte mit gültiger E-Mail Adresse, damit ich mich melden kann)

Misosuppe und Muzischnutzis

Weil Faulheit auch einen Namen hat, bin ich noch immer daheim. Weil es Donnerstag aber zurückgeht, bin ich gerade am Austesten von ein paar Ideen um mir das Mittagessen in der Arbeit angenehmer zu machen.

Ich mag nicht kalt und wenn mir kalt ist, mag ich  Suppe. Weil ich auch nicht raus gehn mag, wenn es kalt ist, hat das im Dezember zu öfters mal Instant-Ramen geführt. Das sind diese asiatischen Nudelsuppen, die man nur mit heißem Wasser übergießen muss. Nun haben die zum einen nicht die besten Inhaltsstoffe, zum anderen riechen sie teilweise auch sehr penetrant. Weswegen ich absolut entzückt war, als ich von The Food Lab die selbstgemachte Version sah: The Food Lab: Make Your Own Just-Add-Hot-Water Instant Noodles (and Make Your Coworkers Jealous)

Fertigsuppenkonzentrat find ich nicht so tolle, weswegen ich die Feiertage und die preislich stark reduzierten Geflügelteile nach den Feiertagen genutzt habe und massig Hühnerfond gekocht hab. Den dann eingeengt auf ein Zehntel des Volumens und in Eiswürfelbehältern eingefroren.

Heute hab ich dann Misosuppe ausprobiert:K059

Ziemlich easy, Misopaste, ein Würfel Suppe, bissi Sojasauce, geriebener Ingwer, eingeweichte Algen und Pilze. Und natürlich Reisnudeln, die ich auch vorher eingeweicht hab. Um die Theorie zu testen, hab ich das ganze ein bissi stehen lassen im Schüsserl, bis alles Raumtemperatur hatte und dann mit kochendem Wasser aufgegossen. Nachgewürzt wurde mit Sojasauce, die ich auch in der Arbeit habe. Hat super geschmeckt, die Nudeln ham eine gute Konsistenz bekommen, nicht zu weich und damit ist die schon mal auf der Liste.

Muzis sind momentan eher zurückhaltend und ruhig:

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Vermutlich haben wir sie überkuschelt.

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Und der Schnitzi ist schnitzig wie immer ^^