Ein Mozzarella Wochenende mit Natalie

Nachdem die Wochenenden endlich wieder ein bisschen lichter sind (dh wir sind nicht immer unterwegs, wie es im Sommer der Fall war),  konnte uns dieses Wochenende Natalie wieder einmal besuchen. Zusammen haben wir dann gekocht und Käse gemacht. Zum Essen gabs natürlich wieder Tacos, dafür wurde der Grill angeschmissen und gekäst wurde Mozzarella, da bin ich momentan noch immer am Probieren, um die beste Konsistenz zusammenzubringen. Eines Tages, wenn ich das geschafft habe, werde ich mal eine gescheite Anleitung machen. Bis dahin nur ein paar Sachen, die ich gelernt habe:

Mozzarella funktioniert nur mit nicht homogenisierter Milch!! Was in Österreich so viel heißt wie mit keiner, die man nicht direkt vom Bauern kauft. Oder kennt jemand von euch eine Molkerei, die noch unhomogenisierte Milch im Angebot hat?

Der pH Wert muss beim Käsebruch zwischen 5,2 und 4,9 liegen um ihn schmelzbar zu machen, ein pH Meter ist sehr zu empfehlen.

Zu langes Bearbeiten ergibt eher zähere Mozzarella.

Und das Bearbeiten sieht so aus:

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Der Bruch wird geschmolzen und dann gezogen, bis die Oberfläche schön glänzt.

K052

Dann wird das Band aufgewickelt und der letzte Rest über alles drüber gestrichen und am Boden fest verschlossen.

K053

Anschließend abgekühlt.

K054

Und das ist unsere Ausbeute von gestern, die Milch haben wir vom Hofladen vom Mötschelmeierhof, wobei die die Milch von einem Bauern vom Proleb haben. Alles Bio-Bio. Und bei der Mozzarella schmeckt man durchaus die Milch durch, sehr nett. Wenn auch sehr langwierig, wie Natalie ganz richtig beobachtet hat ^^.

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Aus der Molke wurde dann noch Ricotta gemacht.

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Und wir haben uns dann noch Erdbeersdaiquiris gemacht :D.

Mozzamuzi

Der Winter naht und damit in der Obersteiermark die Nächte, die nicht mehr wirklich frostfrei sind. Da ich dieses Jahr so viel Energie in die Poblano Chilis investiert habe, wärs ja zu schade, würd ich sie kampflos dem Wetter überlassen. Deshalb hab ich sie und ein paar schärfere Chili Sorten in unser Wohnzimmer geholt. Sehr zu Freuden unserer Naturverliebten Ronja.

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Ansonst probier ich mich gerade an Käse. Besonders angetan hats mir Mozzarella, der mit Brandlichscher Milch, also Milch vom Hof meiner Taufpaten, endlich gelungen ist. Mit gekaufter Milch aus dem Geschäfts hats leider nicht funktioniert, vermutlich, weil ich keine bekommen hab, die nicht homogenisiert war. Aber mehr davon, wenn ich vom Prozess selber berichte 🙂

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Hier einmal das letzte Endprodukt. Ein bissi zarter und weniger „gummiig“ könnt sie sein, Geschmack ist aber auf jeden Fall schon sehr gut! Und ich werd dran bleiben, Käse machen kann was 😀