Erste Früchte

Meine neue Arbeit nimmt mich recht in Beschlag (zum Glück) und deshalb hier die Gartendokumentation von zwei Wochenenden zusammen. Ich muss sagen, ich bin schon sehr, sehr stolz :D. Und das ganze wär ohne die absolut umwerfend, tatkräftige Hilfe von Mr. Supi-Verlobtem und Mrs. beste-Kinder- und Pflanzengärtnerin nicht möglich gewesen. Vielen, vielen Dank, ich kann es nicht oft genug wiederholen!

Und hier sieht man die stolze Gärtnerin mit ihren mittlerweile jugendlichen Babes:

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Die Vegetation des Maises stellt mich ja vor einige Fragen, im deutschsprachigen Raum gibt es dazu kaum Literatur und im englischen nicht die Sorten, die ich verwende. Und dann treten auch noch einige Sachen auf, bei denen ich glaube, dass sie einfach nur Missgeschicke der Pflanzen sind, wie dieser Maiskolben, der geöffnet an einer Lavender-Maispflanze wächst.

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Nun ja, im Herbst weiß ich hoffentlich mehr 😀

Aber sehen wir uns einmal an, wie sonst die Pflanzen gedeihen. Die Maissorte Bloody Butcher bekommt schon die männliche Blüte, die sehr hübsch anzusehen ist:

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Sie ist mittlerweile auch schon groß genug, dass ihre Begleitbohne an ihr ranken kann.

Die Patisson haben fleißig Fruchtansatz, sobald es wieder etwas trockener wird, faulen sie hoffentlich nimmer:

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Die Chilis werden von mir gestreichelt um die Blattläuse einzudämmen, die sie leider noch nicht ganz losgeworden sind, trotz Hilfe der großartigen Marienkäfer-Larven:

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Allerdings merkt man die  Hilfe der kleinen Panzer gut bei den älteren Pflanzen, die schon Früchte tragen. Mein Liebling, die Serrano Chili. Wer solch schöne Gemüsepflanzen hat, braucht doch gar keine Blumen mehr:

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Und auch die Gelbe Kirschpaprika zeigt schon kleine Kinder, ihr gefällt offensichtlich die Nähe zu Ungarn, woher sie ursprünglich kommt:

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Und der Held der Arbeit sind die Zucchini:

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Heute gibts damit die ersten gefüllten Zucchini mit diesen eigenen Gartenschätzen :).

Während ich Unkrautbekämpfung per Hand vollzogen hab, hat Philipp die Bachgsteckte (schreibt man das so?) gemäht und ist dabei auf ein Vogerlnest gestoßen. Wir haben es danach ein bisserl gesichert, damit die kloinen nackten Babys nicht rauskugeln und die Mama von ihnen war auch schon da und hat sie gefüttert, wir hoffen, dass es ihnen gut geht 🙂

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Verspätete Gartenansicht

Letzte Woche war meine erste Arbeitswoche in meinem neuem Arbeits-Zuhause. Deshalb kommt ein bisschen verspätet der Bericht vom vorvorigen Wochenende.

Die wunderbare Natalie war mit uns im Burgenland und hat uns  mit guter Laune unterstützt. Wir haben das Wochenende mit ihr sehr genossen :]

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Der Garten schaut mittlerweile so aus:

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Bei der Blattlausbekämpfung bei Tomaten und Chilis hab ich mir fach-Käfrische Unterstützung geholt. Mein neues Lieblingsinsekt sind auf jeden Fall Marienkäferlarven. Sie schauen nicht nur toll aus, sie helfen auch wahnsinnig gut gegen Lausbefall.

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Und zum Schluss sind noch die Maisblüten mit Verhüterlis versorgt worden um ein unkontrolliertes Kreuzen zu verhindern.

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Autsch

Was ich vermisse, seit ich nimmer an der Uni bin: Die Pflaster-Boxen, die überall an der Wand hängen für die kleinen Verletzungen.

Was nicht vermisse, seit ich nimmer an der Uni bin: Mit einer Handverletzung mit organischen Lösemitteln zu arbeiten.

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Garten – die MILPA entwickelt sich

Während mein Verlobter und ich uns eine Woche lang die kretische Sonne aufs Bauchi scheinen lassen haben, sind mittlerweile die Pflanzen gut angewachsen. Zur Erinnerung: gepflanzt haben wir am 16. Mai. Seit dem sind 3 Wochen vergangen und dies zeigt sich. Neben der Burgenländischen Sonne hat zum Erfolg bis jetzt vor allem auch die Mithilfe von Schwiegereltern und Schwägerin beigetragen, welche sich um die Bewässerung gekümmert haben: VIELEN DANK!!!

Und hier der aktuelle Stand:

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Ein bisschen sieht man auch hier schon die Veränderung. Gewachsen ist auf jeden Fall der Mais. Tomaten und Chilis machen noch ein wenig Probleme, die sind nämlich von Läusen heimgesucht worden 🙁

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Die größte Patisson-Pflanze hat schon einen kleinen Nachkommen, unglaublich!

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Die größte Zucchini (die schon zuhause einen großen Topf bekommen hat) zeigt schon mehrere kleine Früchte, nächstes Wochenende werden wir wohl ernten :D.

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Zum Erfolg der Zucchini hat auf jeden Fall diese hübsche Palerbse (gesponsert von Verena und Gigi, vielen Dank nochmals!) beigetragen, die ich schon im Topf zu ihr gesetzt habe. Die beiden ergänzen sich fabelhaft und die Erbse hat sogar schon Erbsen in der Schote.

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Der eher frühere Mais Rio Lucio zeigt die erste weibliche Blüte. Da ich gerne von meinen Maispflanzen selbst Saatgut fürs nächste Jahr aufheben würde, werd ich wohl die weiblichen Blüten, wenn sie da sind, einpacken und manuell bestäuben, wenn die männliche Blüte blüht.

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Im Frühbeet hab ich Ronen (Rote Rüben) angepflanzt, die dann kurz darauf vom massiven Hageleinbruch im Südburgenland betroffen waren. Ein paar haben überlebt und diese hier, ist besonders hübsch geworden.

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Und auch die Tomatillo sind sehr gut angewachsen, es gefällt ihnen anscheinend ganz gut.

Soviel zum Stand bis jetzt, ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht :D.